Was die jordanische Wüste Urlaubern zu bieten hat

Tauchen Sie ein in eine andere Welt – Jordanien: Ein beeindruckendes Land, dass all Ihre Sinne zu neuem Leben erweckt. Reiten Sie auf dem Rücken der Kamele oder genießen Sie eine zauberhaft ruhige Nacht unter 1000 Sternen. Eine weitere Möglichkeit ist es, bei einer Klettertour auf den Berg, die endlose Weite vom feurigen Sand zu überblicken. Die jordanische Wüstenlandschaft bietet Raum für abenteuerliche Vielfalt, einzigartige Erholung und atemberaubende Destinationen zugleich.

Erstaunliche Weiten: Erleben Sie die Faszination der jordanischen Wüste

Im Herzen der jordanischen Wüste liegt das rote Tal “Wadi Rum”. Das “Tal des Mondes”, wie es auch liebevoll genannt wird, ist ein unberührter, nahezu bezaubernder Ort, der alle Besonderheiten der jordanischen Wüstenlandschaft charakterisiert. Die riesigen Felswandskulpturen aus Sandstein, die zahlreichen Schluchten und die labyrinth-ähnlichen Einkerbungen der Gebirgshügel, sind von der arabischen Zeitgeschichte geprägt. In der fernöstlichen Natur gibt es viel zu bestaunen. Unternehmen Sie eine Exkursion zu der höchsten natürlichen Felsenbrücke der Welt, die “Burda”. Weitere fesselnde Destinationen sind die berühmten “Sieben Säulen der Weisheit” und die “Lawrence-Quelle”, die als Kulisse für den Film “Lawrence von Arabien” diente. Bei einem Tagestrip quer durch die rote Wüstenlandschaft, empfehlen Reiseleiter entweder den offenen Jeep, einen bequemen Landrover oder ganz klassisch – das Kamel. Auf Ihrer Reise sind Sie hungrig geworden und sehnen sich nach einem ruhigen Plätzchen mit einer Tasse Tee? Dann reisen Sie zu den sehr liebevollen und gastfreundlichen Wüstenbewohnern Jordaniens. Ein Besuch bei den sogenannten “Beduinen”, die Ihrer Tradition große Zuwendung spenden, ist ein absolutes Kultur-Highlight.

Abenteuer, Abendzauber. Atemberaubend – Jordanien

Suchen Sie Sternschnuppen oder Abenteuerlust? Jordanien hält eine grenzenlose Vielfalt an Highlights bereit. In einem Beduinen Camp, inmitten der jordanischen Wüste erleben Sie eine einzigartige Nacht unter tausenden von Sternen. Weit entfernt vom stressigen Alltag, hören Sie in den Wüstennächten kein einziges Geräusch, außer die der wunderschönen Natur. Das Tal Waldi Rum bietet den Jordanien Reisenden eine unvergessliche und außergewöhnliche Nacht in dem “Captain’s Desert Camp” an. Das Lager liegt zwischen dem malerischen Ambiente aus gigantischen Felswänden, die Ihnen natürlichen Schutz vor Wind und Sonne spenden. Eine weitere Möglichkeit, die märchenhafte rote Wüste intensiv zu erleben, ist der außergewöhnliche Ritt auf den tierischen Einwohnern Jordaniens. Die schnaufenden Kamele, die zusammen mit den Kamelführern zu mieten sind, verführen Sie in das Tal von Aladin und Yasmin, in Richtung feurig glühender Abendsonne. Weitere beliebte Touristenattraktion, für die Abenteurer unter Ihnen, sind die Felsen von Jebel Barrah oder Jebel Rum. Nutzen Sie diese Wüstenriesen als Kletterplatz. Für denjenigen, der lieber festen Boden unter den Füßen haben möchte, kann sich einer sicher unvergesslichen Wüstenwanderung zuwenden, in der Sie aufregende Schluchten, kleine Wasserquellen und die Künste der Felsmalerei erkunden können.

Jordanien – Ein Märchen wird wahr

Kaum sind Sie aus dem Flieger gestiegen, tauchen Sie ein in eine andere Welt. Das Märchen von 1000 und 1 Nacht wird wahr. Die jordanische Wüste ist keinesfalls karg und langweilig. Sie hält faszinierende Natur, packende Abenteuer und spannende Kultur des Fernen Ostens bereit. Vorbei an roten Giganten, tiefen Schluchten oder Beduinen Stämmen, durchqueren Sie die jordanische Wüste mit einem Jeep oder auf dem Rücken eines Kamels. Nach einem erlebnisreichen Tag im feurigen Sand lassen Sie den Tag entspannt in einem typischen Beduinen Zelt ausklingen. Die vollkommenen Schätze Jordaniens erwarten Sie.

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Urlaub in der Wüste – was Touristen bedenken müssen

Afrika, Australien, Asien oder Amerika – Wüsten gibt es auf jedem Kontinent der Erde und sie sind beliebte Reisegebiete für Touristen, Abenteurer oder Wissenschaftler. Wüstengebiete sind bekannt für ihre zum Teil exotische Flora und Fauna, aber vor allem für die dort vorherrschende Hitze und Gefahren. Daher gelten sie besonders bei Touristen als aufregend und abenteuerlich. Doch bei einem Urlaub in der Wüste gibt es eine Menge Dinge zu beachten.

Wüsten – wunderschön aber auch gefährlich

Das Klima in den Wüsten ist einzigartig und gefährlich. Sie als Urlauber bemerken meist gar nicht, dass sie zu wenig trinken oder zu lange in der Sonne waren. Doch genau darauf müssen Sie achten. Benutzen Sie Kopfbedeckungen, sorgen Sie für ausreichend Wasser und halten Sie es in der Mittagszeit wie die Einheimischen und machen Siesta. So faszinierend ein Urlaub in der Wüste auch sein mag, neben der flirrenden Hitze sind es besonders die lästigen Insekten und die giftigen Tiere wie Schlangen oder Skorpione, auf die jeder Tourist ein Auge haben sollte. In Flip Flops zu einem Ausflug ins Gelände starten? Das lassen Sie besser bleiben. Festes Schuhwerk ist ein Muss, wenn es zu einem Urlaub in die Wüste geht. Denken Sie auch an bequeme und warme Kleidung. In der Wüste herrschen zum Teil extreme Temperaturunterschiede zwischen der Hitze des Tages und der Kälte bei Einbruch der Dunkelheit. Es ist durchaus möglich, dass tagsüber Temperaturen weit über 40 Grad erreicht werden, während in den Abendstunden und Nächten mitunter mit Bodenfrost zu rechnen ist. Informieren Sie sich daher regelmäßig über das Wetter und packen Sie lieber einen Pullover mehr ein.

Die Sicherheit geht immer vor

Neben der Gesundheit muss auch auf die eigene Sicherheit geachtet werden. Bei Reisen in die Länder von Afrika wird beispielsweise dringend davon abgeraten, allein zu Touren durch die Wüste aufzubrechen, da es immer wieder zu Entführungen oder Überfällen kommt. Beliebte Reiseziele wie Ägypten, Tunesien oder Marokko legen zwar sehr viel Wert auf die Sicherheit ihrer Gäste, dennoch sind diese Länder aufgrund ihrer politischen Lage nicht ungefährlich. Reisen Sie wenn möglich in größeren Gruppen oder nehmen Sie Polizeischutz in Anspruch. Außerdem sollten Touristen besonders in islamischen Ländern unbedingt auf die Sitten und Gebräuche der Einheimischen Rücksicht nehmen. Zu offenherzige Kleidung bei Frauen und Männern ist genauso verpönt, wie das Fotografieren von verschleierten Frauen oder öffentlichen Gebäuden. Halten Sie auf der Reise auch immer Ihre Papiere bereit, falls Sie in eine Kontrolle geraten. Manche Länder verlangen einen Reisepass, andere bestehen auf einer gesonderten Einreisegenehmigung.

Leichtsinn kann tödlich sein

So einzigartig und wunderschön Wüsten wie Gobi oder die Kalahari auch sein mögen, als Urlauber sollten Sie nie vergessen, dass diese Orte nicht umsonst den Ruf haben, lebensfeindlich zu sein. Nur den wenigsten Menschen gelingt es, dauerhaft in Wüsten zu leben und ein normaler Tourist hat gar nicht die körperlichen Voraussetzungen, um dort nach einem Unfall lange zu überleben. Wenn Sie also eine Reise in eine Wüste planen, genießen Sie Ihren Urlaub in vollen Zügen, aber seien Sie auf keinen Fall leichtsinnig und unterschätzen die Gefahren, die im heißen Sand auf Sie lauern können. Ein Tipp: Frischen Sie vor der Reise unbedingt Ihre Schutzimpfungen auf.

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Die größten Wüsten der Welt

Wüsten sind nahezu vegetationslos, so denken die meisten. Zwei Gründe kann es dafür geben: Entweder es ist viel zu kalt für Lebewesen – oder es ist viel zu trocken. Die beiden größten Wüsten der Welt – Antarktis und Sahara – sind beste Beispiele für extrem lebensfeindliches Klima. Aber hier und auch in den kleineren lässt sich Erstaunliches berichten.

Die beiden Größten: Eisig die eine, trocken-heiß die andere

Die größte Eiswüste ist die Antarktis, der Südpolkontinent. Die größte Trockenwüste ist die Sahara, die sich quer durch Afrika erstreckt. Mit 9 Millionen Quadratkilometern ist die Sahara fast so groß wie ganz Europa, die Antarktis bringt es sogar auf 13 Millionen Quadratkilometer. Da sie von einem kilometerdicken Eispanzer bedeckt ist, herrscht in der Antarktis extreme Kälte: Die Temperatur beträgt im Durchschnitt 55 Grad unter null. Trotzdem ist Leben nicht völlig unmöglich. An Felsen gibt es hin und wieder Algen. In einigen wenigen eisfreien Gebieten, den antarktischen Oasen, leben sogar Vögel. Die Sahara weist ebenfalls Klimarekorde auf: Extreme Hitze und gewaltige Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Auf bis zu 60 Grad klettert das Thermometer am Tag, nachts kann es 30 Grad kühler sein. Ganz vegetationslos ist die Sahara dennoch nicht. Wo es Wasser gibt, gibt es Leben: In und um die Oasen. Aber Skorpione, Vipern und einige Pflanzenarten gibt es auch im Sand und zwischen den Steinen und dem Geröll, das 80 Prozent der Sahara bedeckt.

Die kleineren unter den Größten

Flächenmäßig deutlich kleiner als die Sahara, aber nicht weniger lebensfeindlich und ebenbürtig an überwältigender landschaftlicher Schönheit sind die australischen Wüsten, die Wüsten auf der arabischen Halbinsel und die zentralasiatische Wüste Gobi. Diese drei Wüstengebiete umfassen jeweils Flächen von mehr als einer Million Quadratkilometern, das ist jedes Mal vier bis fünfmal die Fläche von Deutschland. Auf den nächsten Plätzen im Flächen-Ranking, aber beeindruckend mit anderen Superlativen, sind weitere Wüsten: Beispielsweise im Westen Chinas die Taklamakan und im Norden Chiles die Atacama-Wüste. Taklamakan soll in der lokalen Sprache “Ort ohne Wiederkehr” heißen. Wer sich einmal hineinbegeben hat, komme nicht wieder heraus. Berüchtigt ist sie wegen ihrer Wanderdünen. Nach einem Teilgebiet der arabischen Wüste, der Rub al-Chali, ist sie die zweitgrößte Sandwüste der Erde. Die in Chile gelegene Atacama-Wüste ist nicht besonders heiß – nur bis zu dreißig Grad wird es hier am Tag. Aber die Temperaturunterschiede sind extrem, denn in der Nacht kann es bis zu 15 Grad unter null werden. Eine weitere Besonderheit: Die Atacama ist die trockenste Wüste der Welt. Manche Wetterstationen in der Atacama-Wüste haben in ihrer gesamten Geschichte noch keinen einzigen Tropfen Niederschlag aufgefangen.

Wüst und nicht ganz leer

Am Anfang war die Erde wüst und leer. So steht’s in der Bibel. Ein Fünftel der Landfläche der Erde ist heute von Wüsten bedeckt. Die beiden größten – Antarktis und Sahara – sind Scheins nahezu vegetationslos, weil die extreme Kälte oder die extreme Hitze und Trockenheit lebensfeindlich scheinen. Und die kleineren unter den Größten – die australischen, arabischen und zentralasiatische Wüsten – stehen da nicht zurück. Trotzdem: Einige sehr gut angepasste Lebewesen schaffen es dennoch hier zu leben. Also wüst und nicht ganz leer.

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Die beliebtesten Reiseziele in der Wüste

Wer träumt nicht davon einmal im Geländewagen oder auf dem Rücken eines Kameles den Zauber einer Wüstenlandschaft zu entdecken? Abseits vom Massentourismus bietet eine Wüstenreise unvergessliche Augenblicke. Zu den beliebtesten Zielen gehört die Sahara als größte Wüste der Erde, die meist von Tunesien oder Marokko aus bereist wird.

Tunesien – Brücke zwischen Europa und Afrika

Tunesiens mediterran geprägter Norden ist nur gut 100 Kilometer von Sizilien entfernt, wohingegen der Süden bis weit in die Sandwüste der Sahara hineinragt. So bietet dieses abwechslungsreiche Land einerseits mit seinen ausgedehnten Sandstränden den vielen sonnenhungrigen Pauschaltouristen das passende Ambiente, es hält aber auch für Individualreisende unvergessliche Eindrücke in der Sahara bereit. Sie ist die größte Trockenwüste der Erde mit extremen Temperaturschwankungen bis zu 30 Grad Celsius am Tag und in der Nacht. Der Reiz dieser Sandlandschaft erschließt sich am besten auf einer geführten Trekkingtour vom Rücken eines Kameles aus oder zu Fuß. Begleitet von ortskundigen Beduinen können Abenteuerlustige das Leben in der Wüste mit seinen Bewohnern, ihren Sitten und Gebräuchen und den Bergoasen im Atlasgebirge kennenlernen. Geschlafen wird meist in traditionellen Berberzelten. Sie umfassen mehrere Personen und werden auf Wunsch der Reisenden aufgeschlagen. In windstillen Nächten empfiehlt es sich jedoch unter freiem Himmel zu schlafen und den herrlichen Sternenhimmel zu genießen.

Marokko offroad

Auch Marokko ist mit seinen schneebedeckten Gipfeln des Atlasgebirges und der unendlichen Weite der Sahara ein Land der geografischen Kontraste. In seiner Kultur vereinen sich westliche und östliche Einflüsse zu einer faszinierenden Vielfalt. Noch heute sind neben den Schätzen der islamischen Kunst in den Palästen der Königsstädte und den Kasbahs der Berber die Spuren der karthagisch-römischen Besiedlung erkennbar. Zahlreiche Anbieter ermöglichen Offroad-Touren in kleinen Gruppen entlang der Sehenswürdigkeiten Marokkos. Meist wird von Tanger aus gestartet. Lohnenswerte Ziele sind die Königsstädte Marrakesch und Fes sowie Volubis, die größte römische Ausgrabungsstätte von Marokko. Richtige Offroad-Abenteuer bietet die Überquerung des Atlas, dem höchsten Gebirge Nordafrikas. Neben den kargen Landschaften der Canyons finden sich hier auch idyllisch gelegene Bergseen, die zu einer Rast einladen. Bevor es schließlich weiter in die Sandlandschaft der Sahara geht, müssen die Teilnehmer meist noch eine Einweisung in das Dünenfahren absolvieren.

Immer ein unvergessliches Erlebnis

Ob man sich nun für die beschauliche Variante des Kameltrekkings und des Wandern entscheidet oder für die aufregendere Offroad-Tour – unvergesslich wird eine Wüstenreise auf jeden Fall bleiben. Wer eher die Stille und das echte Naturerlebnis sucht, wird mit einer geführten Tour durch die Sahara Tunesiens bestens bedient werden, da er hier hautnah Kultur und Menschen kennenlernen kann. Will man hingegen in der zur Verfügung stehenden Zeit möglichst vielfältige Eindrücke sammeln, sollte man die abenteuerliche Variante einer Offroad-Tour wählen, auf der man größere Distanzen zurücklegen kann.

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Die Flora und Fauna in Wüstengebieten

Die Flora und Fauna von Wüstengebieten ist deutlich abwechslungsreicher, als man zunächst annehmen würde. Als Beispiel für eine typische Wüstenflora dienen etwa die Wüsten Nordamerikas, die durch ihre immer wieder aufkommenden Oasen mit kleinen Wasserflecken und Dattelpalmen gekennzeichnet sind. Zudem findet man einige Tierarten ausschließlich in der Wüste vor.

Die Wüstenflora als beliebtes Ausflugsziel

Es gibt unzählige Wüsten auf der Welt. Neben jenen Nordamerikas findet man diese vor allem in Afrika vor, etwa in den nördlich gelegenen Staaten oder aber auch in Namibia. Wer sich für eine Wüstentour interessiert, im Rahmen derer die Flora näher begutachtet werden soll, hat die Möglichkeit, zahlreiche Reiseleistungen dieser Art in Anspruch zu nehmen. Neben den, in so gut wie jeder Wüste vorzufindenden, Oasen prägen vor allem in den subtropischen Wüsten zwei Arten von Pflanzen das Landschaftsbild. Zum einen sind dies die Trocken- zum anderen die Regenpflanzen. Erstere haben in der Regel eine Lebensdauer von nur wenigen Wochen. Regenpflanzen wachsen in den Wüsten ausgesprochen langsam, bilden im Vergleich zu den Trockenpflanzen nur kleine Blätter und weisen eine Lebenszeit von mehreren Jahren auf. Weshalb sie kleine Blätter und Stängel bilden, ist darauf zurückzuführen, dass sie so den Wasserverlust sehr gering halten können.

Exotische Tiere findet man in sämtlichen Wüsten vor

Auch in Bezug auf die Fauna haben die Wüsten der Erde so einiges zu bieten. Vor allem Reptilien und Insekten prägen in dieser Hinsicht die Artenvielfalt. Da Wüstenböden ausgesprochen heiß sind, etwa zwischen 60 und 80 Grad Celsius am Tag, können nur wenige Tiere diesen Lebensraum für sich nutzen. Hierzu gehören in Bezug auf die Reptilien etwa Schildkröten, Schlangen und Eidechsen. Letztere zwei Arten verfügen über zahlreiche Hornschuppen, durch die sie die Hitze absorbieren können. Schildkröten weisen wiederum einen dicken Panzer auf, durch den sie keine Probleme mit den Bodentemperaturen haben. Auch Vögel wie Falken findet man in den Wüsten vor. Die Nachtschwalbe hingegen kann nur schwer die Hitze ertragen und hält daher häufig einen Trockenzeitschlaf. Sobald es regnet, begibt sie, sich auf die Suche nach Nahrung zu machen, um Fett für den nächsten Schlaf anzubauen. Zudem können Kamele aufgrund ihrer langen robusten Beine ohne Probleme in der Wüste überleben.

Mehr Abwechslungsreichtum als gedacht

In der Wüste findet man in der Tat mehr Abwechslung in Bezug auf die Flora und Fauna vor, als zunächst angenommen. Zwar könnten die meisten Pflanzen und Tiere, die wir aus unseren heimischen Gefilden kennen, den klimatischen Bedingungen nicht begegnen, doch die Beispiele in Form von Reptilien, Vögeln und Regenpflanzen zeigen, dass einige Lebewesen in der Tat in der Lage sind, in diesen Landschaften zu leben und Nahrung zu finden. Im Rahmen von Wüstentouren sollte man sich demnach nicht wundern, wenn man dem einen oder anderen Lebewesen begegnet.

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Urlaubsreisen in die Sahara – ein besonderes Erlebnis

Urlaubsreisen in die Sahara gelten als ausgesprochen begehrt. Zurückzuführen ist dies u. a. darauf, dass man in der Wüste zahlreiche Aktivitätsmöglichkeiten, insbesondere für Abenteurer, vorfindet. Nicht zuletzt deshalb zieht es hauptsächlich diese Zielgruppe in die Wüste, die sich im Norden Afrikas auf einer Fläche von neun Millionen Quadratkilometern, was mehr als dem 25-fachem der Größe Deutschlands ist, erstreckt.

Auf Wüstentouren in der Sahara gehen

Eine Urlaubsreise in die Sahara ist auch deshalb so beliebt, da man das Leben in der größten Trockenwüste der Erde so authentisch erleben kann, wie es in anderen Landschaften aufgrund des Tourismusverhaltens der Einheimischen und Organisatoren in dieser Hinsicht, kaum möglich ist. Der so genannte Tourism-Gaze ist in der Sahara kaum vorzufinden. Eine solche Reise bietet etwa die Möglichkeit, mit dem Jeep die Landschaften, die abwechslungsreicher sind, als viele Menschen denken, zu erkunden, im Freien zu zelten und somit Erinnerungen zu erleben, die man nicht mehr missen möchte. Auch Kameltrekking steht in dieser Hinsicht ausgesprochen hoch im Kurs. Mit den Tieren kann man eine echt liebenswerte Beziehung aufnehmen, soweit man dazu bereit sein sollte. Zwar ist das Reiten auf Kamelen nicht jedermanns Sache, doch schon nach kurzer Zeit gewöhnt man sich hieran. Zudem sind auf den Touren erfahrene Guides dabei, die hilfreiche Tipps im Umgang mit den Kamelen geben.

Sterne beobachten und das Klima beachten

Viele Menschen verbinden mit einer Wüste Hitze und Trockenheit. Letzteres stimmt häufig auch, denn Regen ist in der Sahara in der Tat ein Fremdwort. Dennoch wird es nachts ausgesprochen kühl, sodass man unbedingt warme Decken und dicke Kleidung für die dunklen Stunden des Tages mitnehmen sollte. In diesen Klamotten macht es auch gleich viel mehr Spaß, die Sterne, die in der Wüste in großer Anzahl am Himmel zu sehen sind, zu beobachten. Schließlich gibt es keinen Smog durch die Industrie in Städten und auch keine riesige Anzahl an Lichtern, welche die Sichtbarkeit der Sterne beinschränken könnten. Die Guides haben meist astrologische Kenntnisse und können zu manchen Sternen bzw. Sternformationen hilfreiche Informationen bereitstellen, welche diese Thematik noch viel interessanter machen.

Fazit: Ein unvergesslicher Urlaub ist garantiert

Ob Kameltrekking oder Jeep-Touren – ein unvergesslicher und einzigartiger Aufenthalt ist durch eine Urlaubsreise in die Sahara mit Sicherheit gewährleistet. Gerade Abenteurer kommen voll auf ihre Kosten. Wichtig ist stets, dass man sich im Vorfeld einer solchen Reise über die klimatischen Bedingungen informiert und entsprechende Vorbereitungen trifft. Nur so kann man Erfrierungen und unangenehmen Begleiterscheinungen in der Nacht vorbeugen. Sonnencreme sollte man natürlich auch mitnehmen, da tagsüber die Sonne unbarmherzig brennt. Nimmt man organisierte Touren in Anspruch, ist man auf der sicheren Seite, da stets sämtliche Vorkehrungen und hilfereiche Tipps sowie Ratschläge vom Reiseveranstalter gewährt werden.

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Die Wüste Gobi

Vor allem seit dem Film “das weinende Kamel” bekannt, wird die Wüste Gobi zu einem immer beliebteren Reiseziel für Individualisten und Abenteurer. Am besten lässt sich diese faszinierende Wüstensteppe im Rahmen einer Tour zu erkunden, die mit Jeep, oder noch abenteuerlicher mit Kamel, den Reisenden in eine völlig unbekannte Welt entführt.

Unberührte Weite

Die Wüste Gobi liegt zwischen der Mongolei und der autonomen Region Innere Mongolei der Volksrepublik China. Die fünftgrößte Wüste der Welt hat eine Fläche von 2 Millionen Quadratkilometern und bedeckt 15% des Staatsgebietes der Mongolei. 800 Kilometer trennen den südlichsten vom nördlichsten Punkt. Von Menschen nur dünn besiedelt, ist diese endlose Weite Heimat vieler Tiere, wie Raubvögel, Gazellen und Kamele. Die Wüste Gobi, eigentlich eine Wüstensteppe, ist zum größten Teil mit kahlen Felsen bedeckt, die sich immer wieder mit Seen, unter ihnen auch Salzseen, abwechseln. Sanddünen, hohe Berge, Canyons und Höhlen, bizarre Felsformationen und farbiges Gestein- die schroffen und abwechslungsreichen Landschaftsformationen beeindrucken die Besucher. Das Gebiet des Gobi-Altai Gebirges mit seinen teilweise mehr als 4000 Meter hohen Gipfeln stellt einen scharfen Kontrast zur Wüstenlandschaft dar und ist vor allem bei Abenteurern sehr beliebt. Am besten lässt sich diese faszinierende Landschaft im Rahmen einer Tour erkunden, wobei vorab einige Vorsichtsmaßregeln zu beachten sind. Reisende sollten sich auf die zu jeder Jahreszeit kalten Nächte einstellen und bei ihrer Ausrüstung den warmen Schlafsack nicht vergessen. Sandstürme sind besonders im Mai und Juni an der Tagesordnung. Vor streunenden Hunden ist Vorsicht geboten, da sie nicht selten an Tollwut erkrankt sind.

Mit Jeep oder Kamel durch eine faszinierende Welt

Die weite und unberührte Wüstensteppe ist am besten mit dem Jeep zu erkunden. Es gibt allerdings mittlerweile auch schon die Möglichkeit, die faszinierende Landschaft vom Kamelrücken aus zu erforschen. Ausgangspunkt für die meisten Touren, die im Internet oder vor Ort gebucht werden können, ist Ulaanbaatar. Eine Gruppe von Backpackern macht sich im Jeep zu einem ein- bis zweiwöchigen Ausflug auf, wobei die Route je nach Buchungsart und Gruppengröße schon vorgegeben ist, oder nach Wunsch der Teilnehmer bestimmt werden kann. In jedem Fall führt die Reise durch unberührte Berglandschaften, weite Steppen, Sanddünen und zu bizarren Felsgebilden. Fixpunkt jeder Tour ist der Zwischenstopp bei den Nomaden. 60% Prozent der Nomaden leben noch in Jurten, den speziellen Zelten der Nomaden, in deren Mitte ein Ofen als Koch-und Heizstelle dient. Nach Nomadenbrauch dürfen Reisende jederzeit die Jurte betreten und von den vorhandenen Speisen essen, auch wenn die Familie bei der Herde ist.

Atemberaubende Landschaft und viel Sand

Die Wüste Gobi mit ihrer atemberaubenden Landschaft lockt immer mehr Abenteurer und Individualreisende an, die sich per Jeep oder Kamel auf den Weg machen, um die goldenen Dünen, Oasen und schmalen Canyons zu erforschen. Eine Reise per Kamelkarawane durch eine der landschaftlich abwechslungsreichsten Wüsten der Welt wird sicher zu einem unvergesslichen Erlebnis. Highlights des Mongolei Abenteuers sind die Ruhe und Weite der Wüste, die klare Luft, der atemberaubende Sternenhimmel und nicht zuletzt der Besuch bei den noch traditionell lebenden Nomadenvölkern.

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