Die Wüste - allgemeine Informationen Eine Wüste ist gekennzeichnet durch wenig oder komplett fehlende Vegetation, die auf unterschiedliche Faktoren zurückgeht. Haben wir es etwa mit einer Kältewüste zu tun, fehlt (was sonst?) Wärme, bei Trocken- oder Heißwüsten (die wir im Allgemeinen unter dem Begriff der Wüste verstehen) fehlt Wasser.
Der Niederschlag pro Jahr liegt in Trockenwüsten zwischen weniger als 100 mm und 200 mm. Es kommt sogar vor, dass der Regen über Jahre hinweg gänzlich ausbleibt. Als extrem zu bezeichnen sind die Wüstenbedingungen auch durch die täglichen Temperatursprünge, die Extremwerte von 58°C und 10°C verzeichnen. Experten unterscheiden die verschiedenen Wüstenarten auch hinsichtlich des Gesteins, das den Untergrund bildet. So gibt es Kieswüsten und Geröllwüsten (z.B. Teile der Sahara), Felswüsten (z.B. Syrische Wüste), Mergelwüsten oder Staubwüsten, Lehmwüsten und Salzwüsten (z.B. Rub al-Chali in Arabien). Sandwüsten entstehen immer dann, wenn Sand in großen Dünengebieten angehäuft wird. Geographisch betrachtet, gibt es Passatwüsten (Sahara) und Kontinentalwüsten (zentralasiatische Wüsten). |